Wie bilden wir die Fachkräfte aus, die die Energiewende wirklich umsetzen? Dieser Frage widmete sich die internationale SEED Conference 2026, die vom 23.-25. März 2026 in Utrecht stattfand. Im Fokus standen innovative Ansätze in der Energieausbildung, praxisnahe Lehre und internationale Zusammenarbeit.
Mit zwei studentischen und zwei Experten-Beiträgen war der Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Düsseldorf vertreten, um den Praxisaustausch zum Kompetenzerwerb für die Ausbildung der Ingenieur*innen und Ingenieure von morgen zu ergänzen.
Mit den studentischen Beiträgen konnten Luka de Groodt und David Veltsios-Zens unterstreichen, wie an der HSD in Bachelor- und Masterarbeiten aktuelle Themen der Energiewende bearbeitet und weiterentwickelt werden. Vorgestellt wurde außerdem das Erstsemesterojekt, das Professorin Franziska Schaube für EUT-Studierende entwickelt hat: Mit dem Bau eines Brennholzkochers werden diese dadurch sowohl an Nachhaltigkeitsthemen als auch an ingenieurmäßiges Arbeiten herangeführt. Hervorgegangen ist aus diesen Arbeiten inzwischen ein Startup für Biomasse-Pellets mit Kooperationen in Afrika, betreut von Julian Spratte (HSD und BioPellets Enegery).
Ein besonderes Highlight: Der Beitrag zum Thema „Clean Cooking“ mit Hilfe der Biomasse-Pellets wurde mit dem „Best Expert Article 2026 Award“ ausgezeichnet und unterstreicht die internationale Relevanz der Düsseldorfer Forschung. Zur Vertiefung der gemeinsamen Projekte zwischen der HSD und der University of Fianarantsoa (Madagaskar) war Santatriniaina Josiah Andriamahazoarilala mittels Erasmus+ passenderweise vor Ort. So konnte sie zusammen mit Julian Spratte den gemeinsamen Beitrag vorstellen, regionale Herausforderungen der Energiewende betonen und den Preis persönlich entgegennehmen.
Die Teilnahme zeigt: Die Hochschule Düsseldorf denkt Energiewende nicht nur technisch – sondern auch in Bildung und globaler Zusammenarbeit.