Energieeffiziente Einbindung von Wärmespeichern in die Hydraulik einer Wärmepumpenheizung
Am 06.02.2026 fand der Kick-off zum dreijährigen Forschungsprojekt WP-Hydraulik an der TH Rosenheim statt. Anwesend waren dabei Partner aus Industrie und Forschung. Die Kernfragen des Projektes lauten:
Wie binde ich einen Wärmespeicher möglichst effizient in ein Wärmepumpensystem ein? Und welche Speichertypen sind besonders geeignet?
Zur Untersuchung der Heizungssysteme werden Laborversuche sowie Simulationen durchgeführt.
HintergrundAngesichts der wachsenden Bedeutung energieeffizienter und klimafreundlicher Heizsysteme im Zuge der Energiewende ist es dringend erforderlich die Einsparpotenziale moderner Wärmepumpensysteme vollständig auszuschöpfen.
In der Praxis finden sich häufig Systeme vor, die durch unerwartet hohe Stromverbräuche Anlagenbesitzer verärgern und eine zusätzliche Belastung für das Klima und das Stromnetz darstellen. Häufig sind ungeeignete Wärmespeicher bzw. Anlagenhydrauliken der Grund dafür.
ZieleDas Forschungsprojekt WP-Hydraulik soll die Auswirkungen verschiedener Speichertypen und deren Verschaltungen sowie Regelungsstrategien auf den Strombedarf von Wärmepumpen ermitteln und dabei praxisnahe Lösungen für Planer und Installateure liefern, um unnötig hohe Stromverbräuche zu verhindern. Hierzu wird vor allem die Temperatur-Schichtungseffizienz von Wasser-Wärmespeichern untersucht, anstatt wie üblicherweise lediglich die Wärmeverluste der Speicher zu betrachten, welche bei Wärmepumpen-Anwendungen nur eine untergeordnete Rolle spielen.