Das zum Jahresbeginn gestartete Forschungsvorhaben KIVi Azubi zielt auf die Entwicklung KI- und XR-gestützter, individualisierter Lehrmaterialien und Qualifizierungskonzepte – mit einem klaren Fokus. Als herausfordernde Zielgruppe hat das Projektteam Zugewanderte in Handwerksberufen der Sanitär-Heizung-Klima-Branche im Blick, um dem Fachkräftemangel im Kontext der Energiewende wirksam zu begegnen. In einem hybriden Forschungsraum werden individualisierte Lerninhalte, immersive Extended-Reality-Lernszenarien sowie Chatbots und Avatare als digitale Lernbegleiter entwickelt, erprobt und wissenschaftlich evaluiert.
Ausgangspunkt für das Projekt war die Masterthesis von Patrick Rathjen am Zentrum für innovative Energiesysteme (ZIES) zum Thema “Potenzialanalyse einer KI-unterstützen Ausbildung zur Förderung der Integration und zur Lösung des Fachkräftemangels in der Energiewende”. Mit den Ergebnissen wurde der Ansatz von einem interdisziplinären Team aus fünf Instituten und Einrichtungen der HSD weiterentwickelt, außerdem konnten wichtige externe Partner aus Industrie, Handwerk und Berufsbildung gewonnen werden.
Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert, und zwar im Rahmen der Förderlinie „Förderung von Forschungsräumen zur Qualifizierung von Nachwuchskräften im Rahmen von Forschungsprojekten an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“ (
HAW-Forschungsraum Qualifizierung, Förderkennzeichen 13HAW013FQ). Die Förderdauer beträgt 4 Jahre.
Das Projekt verfolgt Qualifizierungsziele auf allen Ebenen. Eingeladen sind daher Studierende, Mitarbeitende und Professor*innen sich mit Ideen für Abschlussarbeiten, Projektarbeiten, Lehrbeiträgen oder weiteren Kooperationsideen aktiv in KIVi Azubi einzubringen (Kontakt:
patrick.rathjen@hs-duesseldorf.de).