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ZIES / Online-Lehre, Energiewende, Erneuerbare Energie, OERContent
22.05.2020

Online-­Lehre­ erneuerbare­ Energien

​Die HSD und die Hochschulen Köln (TH K), Bonn (HBRS), Bochum (RUB), Aachen (RWTH und FH AC)

  • produzieren koordiniert digitale Lehrinhalte für die Online-Lehre
  • zu Technologien für die Energiewende / erneuerbare Energien
  • zur Nutzung an allen Hochschulen
  • gefördert in „OERContent“
  • Start: 1.9.2020

Von Seiten der HSD sind an dem interessanten Projekt als Wissenschaftlicher Mitarbeiter Klaus Backes und als Professor Mario Adam, zuständig für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, aus dem ZIES Zentrum für Innovative Energiesysteme bzw. dem Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik beteiligt. Unterstützung durch Studierende ist ebenfalls geplant.

Die Verbreitung von Wissen über Erneuerbare Energien wird als eine gesellschaftliche Aufgabe mit höchster Aktualität und Dringlichkeit verstanden. Wir sehen in der Überführung der Lehrinhalte in digitale OER Formate eine einmalige Chance, die Umsetzbarkeit der Energiewende auf höchstem und effizientestem Niveau maßgeblich zu beschleunigen.
 
Im Ergebnis sollen Absolvent*innen der geplanten Module durch digitale Übungsmöglichkeiten vertiefte Kompetenzen in der Bewertung und Analyse von Technologien für die Energiewende erhalten. Sie sollen beispielsweise die Wirtschaftlichkeit eines Projekts berechnen können und ökologische Folgen abschätzen. Als Hilfe für Dozent*innen (und die Studierenden für die Prüfungsvorbereitung) beinhalten die Materialien auch exemplarische Prüfungsfragen.
 
Schätzungsweise 5.000 Studierende pro Jahr werden die zu produzierenden Inhalte an den sechs Hochschulen des Projektkonsortiums nutzen können. Darüber hinaus existieren an ca. 500 Hochschulen im deutschsprachigen und an vielen weiteren Hochschulen im englischsprachigen Raum Studiengänge, deren Module ebenfalls von den zu produzierenden OER profitieren können. Einige der beteiligten Hochschulen haben OER als Qualitätskriterium in ihren strategischen Leitlinien für das Studium und dessen Nachhaltigkeit verankert - wie z. B. die TH Köln.
 
In besonderer Weise eignet sich das zu erstellende Material zudem dazu, auch die Allgemeinheit mit wissenschaftlich fundiertem Material über Technologien der Energiewende sachkundig zu machen: Es ist davon auszugehen, dass Schulen mit Physikleistungskursen, Energie-AGs oder ähnlichem genauso wie interessierte Bürgergruppen und Vereine auf die frei verfügbaren Materialien zugreifen werden, um sich besser zu informieren und zu bilden. So trägt das zu erstellende Material auch dazu bei, Innovation und offene Diskussion in der Gesellschaft gerade im konfliktbehafteten Themenfeld Energie zu befördern.
 
In diesem Projekt mit 6 beteiligten Hochschulen wird OER-Content für insgesamt 22 ingenieurwissenschaftliche Studiengänge erstellt. Die Studiengänge haben gemein, dass alle das Thema der Erneuerbaren Energien und die für die Energiewende notwendige Systemtechnik zum Gegenstand haben.
Zu diesen Studiengängen zählen die klassischen Disziplinen wie Elektrotechnik und Maschinenbau, aber auch aus diesen Disziplinen weiterentwickelte Studiengangsangebote, wie z. B. „Energie- und
Umwelttechnik“, „Umwelt- und Verfahrenstechnik“, „Umwelt- und Ressourcenmanagement“, „Nachhaltige Ingenieurwissenschaften“ bzw. dezidiert auf das Thema abgestimmte Studiengänge wie
„Erneuerbare Energien“.

Für Rückfragen steht Ihnen Klaus Backes zur Verfügung:klaus.backes@hs-duesseldorf.de
 
Hier finden Sie die Presseerklärung des Bildungsministeriums NRW.